Einspurig unterwegs…

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Unsere ersten Eindrücke – Motorradurlaub 2014 Tunesien

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Nun sind wir endlich in Tunesien angekommen. Nordafrika wir sind da! Auf der Fähre haben wir die Route durch Tunesien festgelegt. Eine Rundreise soll es werden. Und wir starten im Norden. Unser Ziel heißt für heute Bizerte. Bizerte die drittgrößte Stadt Tunesiens und soll einen wunderschönen alten Fischerhafen haben. Die Bilder in den Reiseführern haben uns schon angemacht. Die Fähre legt um 13.00 Uhr an und gegen 15.00 verlassen wir das Hafengelände in Richtung Bizerte. Nach dem wir aus Tunis raus sind, kommen wir gut voran und sind recht schnell in Bizerte. Pünktlich zur „Rush Hour“ kommen wir dort an. Der Trubel dieser quirligen Stadt zieht uns schnell in seinen Bann und das obwohl die Stadt an sich und auch die Medina nicht wirklich schön sind. Die Touristenaktration Fischerhafen verliert schnell unsere Aufmerksamkeit, wir genießen das „Chaos“ der Stadt. Laut, staubig und die Medina ist kein Highlight, das ist das was wir für heute wollen.

Bei der Hotelsuche steht uns gleich ein Paar zur Seite. Hotel l’Orient. Es sei das Beste vor Ort und mitten im Geschehen. Der Hotelbesitzer begrüßt uns äußerst freundlich und bietet uns einen Parkplatz im Innenhof seines Hotels an. Sehr nett, doch mit meinem Boxer ist der Weg zum Innenhof viel zu eng! Viel, viel zu eng. Lieb gemeint, aber es gibt auch noch einen bewachten Parkplatz ist in der Nähe. Wir entscheiden uns für den bewachten Parkplatz. Im Hotel gehen die Leute ein und aus. Es scheint gut frequentiert zu sein und der Preis ist auch o.k.

In den Zimmer dann die Ernüchterung: Unter Hygienegesichtspunkten nicht zu empfehlen…. Willkommen in Afrika. Unser Tarp dient als Bettlacken und wir sind froh über unsere Schlafsack-Inlets.

Dann gehen wir erst einmal Bizerte anschauen und genießen frisch gegrillte Dorade. Der Trubel ist mit Einbruch der Dunkelheit schnell verflogen. Was für eine Ruhe vor allem im Vergleich zu unserer Ankuft… Gute Nacht.

Am nächsten Morgen geht es weiter. Unser Ziel für heute ist Tabarka, die zweite größere Küstenstadt an der westlichen Nordküste Tunesiens. Dazwischen liegt das Cap Serrat. Hier soll es vom Leuchtturm aus, den man über eine Piste erreichen kann, eine schöne Aussicht über die Bucht geben. Über kleine Straßen fahren wir dorthin. Ich wollte eigentlich das Wrack von Bizerte fotografieren… Doch das haben wir leider nicht gesehen. An den Seen in der Nähe von Bizerte soll es Flamingos geben… Die haben wir auch nicht gesehen. Zuhause gehe ich mit Christina in die Wilhelma! 😉

Am frühen Nachmittag kommen wir am Cap Serrat an. Was für ein schöner flecken Erde.

Wir beschließen für eine Nacht hier zu bleiben. Die Auberge „le Pirate“ lädt ein zum verweilen: Direkt am Strand, sehr sauber und mit Restaurant.

Ohne Gepäck zum Leuchtturm, cool. Doch auf der hälfte des Weges ist Schluss. Millitärgebiet! Schade. Obwohl die Aussicht von hier auch schon ganz nett ist. Wir fahren zurück auf der zerklüfteten Piste. Christina möchte zurück zur Auberge und ich möchte noch ein wenig am Strand fahren. Schnell haben Johannes und ich unsere Spielwiese gefunden und brackern mit unseren GS durch den Sand. K.o. vom Ausgraben und glücklich vom offroad fahren genießen wir ein kühles alkoholfreies Bier und lecker gegrillten Fisch. Die Auberge Le Pirate ist wirklich sehr zu empfehlen. :-)

2 Kommentare

  1. Oh, fein, ein Reisebericht über Tunesien. Die Einreise ist schon toll beschrieben, danke dafür. Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht. Welch ein exotisches, Premium Reiseziel.
    Viele Grüße
    Svenja

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