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Fernweh, Abseits der Piste, Motorrad

Motorradurlaub Südfrankreich - Anreise - Col du Galibier

Motorradurlaub Seealpen Piemont – Anreise und Ankunft in Briancon

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Samstag, 08.09.2012

Es ist Samstagmorgen und die Sonne lacht. Ein September Morgen wie er im Buche steht. Wir kochen Kaffee, frühstücken und freuen uns gemeinsam unterwegs zu sein.
Die Zeit vergeht wie im Flug und da sind ja noch unsere neuen Anbauteile von Touratech, die wollen natürlich auch noch montiert werden. Also wird das Werkzeug ausgepackt und die Montage vom Motorsturzbügel an Marion’s GS beginnt. Mit geteilten Kräften ist der Sturzbügel schnell angebracht und sieht auch noch sehr gut aus. Dann sind noch die RAM MOUNT-Halter an unseren Motorrädern dran und es kann los gehen. Die Schrauber-Werkstatt auf dem Campingplatz Hirzberg wird abgebrochen und wir brechen auf Richtung Mulhouse.
Unser Ziel Briançon werden wir heute nicht erreichen. Dafür haben wir zu sehr getrödelt. Auf der Strecke kommen wir an einem See vorbei. Ein perfekter Platz zum Kaffeekochen. Leider ist der See umzäunt und es gibt keine Möglichkeit mit dem Motorrad direkt heranzufahren. Wir finden einen Durchgang für Fußgänger und lassen die Motorräder außerhalb der Umzäunung stehen. Beim Abstellen der Motorräder passiert noch ein Missgeschick und Johannes verbrennt sich die Finger am Auspuff.
Wir anderen drei richten unser Essenstisch und Johannes geht seine Finger im Wasser kühlen. Glück im Unglück, Johannes kann weiterfahren. Nach dem Vesper ist es schon fast 18 Uhr, oh je… Drei Tage Anfahrt bis Briançon ist nun wirklich übertrieben! Also 100km müssen wir heute mindestens noch fahren. Hier trennen sich unsere Wege, Johannes muß unabhängig von den Verbrennungen leider nach Hause fahren. Wir drei fahren noch die besagten 100 km weiter und finden einen kleinen aber feinen Campingplatz mit einer sehr guten Austattung: „Camping du Cul De la Lune“ in Morteau. An der Rezeption werden wir herzliche begrüßt. Unser Zelt ist schnell aufgebaut und wir verschwinden im Aufenthaltsraum, sehr gut. Hier können wir unsere Elektronik aufladen, gemütlich sitzen, Abendbrot essen und dazu ein Gläschen Rosé genießen. Mit unserem gesamten Equipment haben wir innerhalb kürzester Zeit fast den ganzen Raum belegt. Nur der Wifi-Empfang lässt ein wenig zu wünschen übrig und so sind wir unter anderem mit dem Testen wo der beste Wifi Empfang ist einige Zeit beschäftigt.
Als wir gegen Mitternacht zum Zelt zurückkehren stellen wir fest, dass es frei auf der Wiese steht, passend um endlich mal ein Foto mit beleuchtetem Zelt auszuprobieren. Also positionieren wir das Laptop im Zelt um es auszuleuchten, bauen Stativ und Camara auf und schießen Bilder mit Langzeit-Belichtung und tatsächlich unser Zelt erstrahlt in der Nacht. :-)
Es ist spät geworden und wir verkriechen uns nach dieser Aktion ins Bett.

Sonntag, 09.09.2012

Christina und ich sind schon gegen 6.30 Uhr schon wach. Es ist ein wunderbarer Morgen. Die Sonne hat noch die Kraft den Nebel zu durchdringen. Ich gehe in den Ort, um ein paar Bilder zu schießen. Morteau ist ein kleines französisches Dörfchen mit einem kleinen Fluss „Le Doubs” und einer Kirche, die über allem thront. Sehr hübsch!
Ich schlendere zurück und wir frühstücken erstmal in Ruhe. Dann bauen wir unser Zelt ab. Noch ein Kaffee? Als wir endlich startklar sind ist es bereits zwölf Uhr. So kommen wir nie vorwärts!
Wir fahren los Richtung Genf, Annecy und Albertville. In Saint-Michel-de-Maurienne biegen wir auf den Col du Galibier ab. Abends ist auf dem Pass nicht mehr viel los und so können wir die Auffahrt genießen. Oben angekommen machen wir noch ein paar Gruppenfotos und dann geht es weiter Richtung Briançon. Gegen 20 Uhr kommen wir schließlich dort an und werden auf dem Campingplatz herzlich von Wolf und Maggy begrüßt und erwartet. Die beiden haben ein perfektes Basislager errichtet. Es gibt einiges zu erzählen und zu berichten und so sitzen wir am Abend noch eine ganze Weile zusammen und freuen uns hier zu sein.

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