Einspurig unterwegs…

Fernweh, Abseits der Piste, Motorrad

Am Strand von Ksar Sghir in der Nähe von Tanker Med - Marokko

Motorradurlaub Marokko 2012 – Temara – Tanger Med – Heimreise

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Mittwoch 11.April Heimreise

Nun ist unser letzter Tag in Marokko gekommen. Wir starten den Tag mit einem Frühstück bei Sonnenschein und Blick auf den Atlantik. Nur hat das Frühstück, das uns serviert wird seinen Namen leider nicht verdient hat. Schade! Das kann ich dann so nicht stehen lassen und beschwere mich bei der Hotelleitung. Man entschuldigt sich bei uns und bietet uns ein zweites Frühstück an. Doch das wollen wir jetzt auch nicht mehr. Es spiegelt ein wenig die Erfahrung der letzten zwei Tage wieder. Hier im Nord-Westen sind die zwar Menschen wohlhabender, doch von der Freundlichkeit, Fröhlichkeit und Gelassenheit, die wir in den 17 Tage zuvor erlebt haben, ist hier ist nicht viel davon zu spüren.

Unsere Motorräder sind gepackt und es geht auf zur letzten Tour auf marokkanischen Boden nach Tanger Med. Die Strecke ist nicht besonders spektakulär und so cruisen wir dahin und schwelgen bereits jetzt in Erinnerungen an die vergangenen Tage. Am liebsten würde ich mit Christina weiter fahren. Mali, Mauretanien, …. Das wäre schon schön, wenn sich das doch nur mit Arbeit, Geld und nicht zu vergessen dem Sicherheitsaspekt verbinden ließe.

Zwischendurch verleitet der Duft von Brochette ein letztes Mal zur Pause. Die Zeit vergeht wie im Flug. In Ksar Sghir, dem letzten kleinen Örtchen vor dem Hafen von Tanger tanken wir noch einmal für 97 Cent und fahren runter zum Strand. Von hier aus kann man Europa bereits sehen. So nah und doch so fern.

Schließlich fahren wir zum Hafen von Tanger Med. Es kommt uns vor wie ein Hochsicherheitstrakt. Mit dem Motorrad gestaltet sich die Kontrolle von Polizei und Zoll sehr unproblematisch. Bei den anderen Fahrzeugen sieht das anders aus, sie werden geröntgt, durchsucht und kurz vor der Auffahrt auf die Fähre noch einmal mit dem Spiegel kontrolliert. Unglaublich, live mitzuerleben wie Europa seine Grenzen dicht macht, um das Erreichte, ein vereintes, wohlhabendes Europa zu schützen.

Am Kai warten wir auf die Fähre der Grandi Navi Veloci. Wir unterhalten uns mit den anderen wartenden Touristen, die zurück nach Europa wollen. Alle die wir antreffen sind genauso angetan von Marokko wie wir auch. So auch Uli, Ténere-Fahrer aus Stuttgart.  Uli war alleine durch Marokko mit seiner Ténere unterwegs und fährt nur bis Barcelona mit der Fähre. Die Fähre Excellent läuft in den Hafen ein. Ich mache ein paar Fotos und schon steht die Security neben mir: „No Photo“. O.k. dann keine Fotos.

So langsam wird es dunkel, die Abfahrt der Fähre rückt näher und wir fragen uns: Wo sind eigentlich Toni & Katie? Haben wir uns missverstanden und die beiden haben doch eine andere Fähre genommen?

Gegen 22.00 Uhr geht es  auf die Fähre. Wir nehmen unser Gepäck und beziehen unsere Kabine. Drei Tage Fähre stehen uns bevor. Es ist Spät, wir gehen auf das Deck, Christina ist es zu kalt, ich stehe nun draußen, alleine und schaue wie wir Marokko verlassen. Im Bar Bereich treffen wir dann Uli wieder. Wir sitzen noch eine Weile zusammen und erzählen uns von unseren erlebten Motorradtouren in Marokko. Dann ist die erste Nachtruhe auf der Excellent angesagt.

Am nächsten Morgen wird in der Duschkabine wird Kaffee gekocht, Allukoffer und den ZEGA-Table von Touratech passen gut zwischen die Kojen, Frühstück.

Lesen, Schreiben für unseren Blog… So gehen die Stunden schnell dahin. Es wird Zeit sich zu Bewegung, also schlendern wir über das Schiff und dann treffen wir Toni & Katie. Wir freuen uns und haben einiges zu erzählen. Die Tage auf der Fähre verstreichen wie im Flug. Barcelona, Genua und dann heißt es auch schon Abschied nehmen. Bei der Ankunft in Genua zeigt das Thermometer drei Grad an. Wo ist der Frühling? Also beschließen wir Autobahn zu fahren und sind in sechs Stunden zu Hause.

Zu Hause angekommen, kommen wir nicht aus den Staunen heraus. Maggy hat unsere Pflanzen gepflegt, Wolf und Marion haben unseren Kühlschrank mit Proviant gefüllt. Ist das lieb, Danke Ihr drei! Am Sonntag sind wir  dann noch zum „Willkommens Grillen“ eingeladen. Wir sind gerührt. Was für ein emotionaler Urlaub.

2 Kommentare

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