Einspurig unterwegs…

Fernweh, Abseits der Piste, Motorrad

Espresso Recco Christina

Motorradurlaub Marokko 2012 – Anreise Teil 3

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Mittwoch 21. März: Wir schauen als erstes aus dem Fenster, wie die letzten Tage auch. Es ist der Brüller: Meer, Sonne und es ist warm. Wir nehmen unser Frühstück auf der Terrasse des Hotels ein. Es ist schon cool, im März bei 21°C und Meerblick in der Sonne zu sitzen, wo wir doch normalerweise zu dieser Zeit beim Boarden sind… Heute liegt der Schwerpunkt auf den Fragen: Wo ist der Fährhafen von Genua? Wo das Terminal zum einchecken? Wie lange brauchen wir vom Hotel zum Hafen? Außerdem wollten wir noch ein wenig Proviant besorgen und uns eine Rolle mit Klamotten für die Überfahrt nach Tanger zusammenstellen. Mir ist es auf der Fähre beim einchecken immer zu warm, zu eng, zu voll, zu hektisch. Daher packen wir vorher immer eine Tasche mit den Dingen, die wir auf der Fähre brauchen. Man(n) will ja auch nicht zu viel mitschleppen ☺ Nachdem wir am Hafen alles erkundet haben, gehen wir im Coop nebenan einkaufen. Nicht spannendes, bis zur Bezahlung. Die Kassen sind voll, da entdecke ich leere Selbstbedienkassen. „Die kennen wir doch von Ikea.“ Also los: Nur hier läuft es ein wenig anders und das auf Italienisch. Wir probieren alle Knöpfe aus. Das Einscannen will nicht so klappen wie wir es wollen. Eine nette Verkäuferin kommt uns mit einem Lächeln zu Hilfe. Oder lacht sie uns aus? Inzwischen sind die normalen Kassen leer und wir sind immer noch nicht fertig. „Gut Christian“, denke ich mir, „toller Vorschlag“. Nach dem Bezahlen schaue ich noch einmal auf den Automaten. Wir hätten die Sprache auch noch auf Deutsch umschalten können. Beim nächsten Mal dann.

Nach den Erledigungen wollen wir noch einen Cappucino in der Sonne trinken. Dazu fahren wir aus Genua raus und steuern direkt Recco an. Hier setzen wir uns in ein Cafe am Hafen und genießen die Sonne. Herrlich! Anschließend schlendern wir zu unseren Motorrädern zurück und fahren zum Hotel: „La Giare“. Wir nehmen Platz auf der Terrasse des Hotels und bestellen eine Flasche Wein mit Wasser. Diese wird uns serviert mit allerlei Antipasti. Ein sehr sympathisches Hotel. Wen Straßenlärm und eine Eisenbahntrasse nicht stört, dem ist es nur zu empfehlen. Wir genießen den Wein mit Blick auf das Meer. Morgen um die gleiche Zeit sind wir mit der Fähre unterwegs. Es wird spannend. Der vorerst letzte Eintrag aus Europa.

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