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Motorradurlaub 2014 Tunesien – Angekommen in Dougga

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Nach dem Frühstück steht unser bestelltes Taxi schon vor dem Eingang vom Hotel Thugga. Thugga war der römisch-numidische Name des heutigen Dougga. Dougga ist seit 1997 UNESCO Weltkulturerbe. Es wurde erstmals 305 v. Christus von den Griechen erwähnt und gehörte bis 146 v. Christus zu Karthago. Dann stand Thugga zeitweilig unter der Herrschaft der Numider, bevor es letztlich 46 v. Christus römisch wurde.

Die etwa 10km Anfahrt vom Hotel in Teboursouk ins heutige Dougga ist schon imposant. Thugga bedeutet auf deutsch: „Auf den steilen Felsen“. Die Bezeichnung ist gut nachvollziehbar, denn die Anfahrt zur Oued-Khalled-Ebene in etwa 550 m Höhe ist schon beeindruckend.

Ich habe die Bilder von vielen Steinen vor Augen von Dougga und kann es kaum abwarten anzukommen.

Wir kaufen 3 Ticktets für den Eintritt und auch 3 Zusatztickets für’s Fotografieren. Schließlich haben wir alle eine Kamera dabei. Und es geht los auf Erkundungstour. Wir haben Glück mit dem Licht und der Anblick der Bauten Dougga ist imposant. Die Fotosession kann beginnen. Wir zücken die Kameras und versuchen die Atmosphäre einzufangen. Ein Fototicket haben wir allerdings zuviel gekauft. Bei der Spiegelreflex von Johannes alias Giovanni ist der Akku leer. Schade!

Als erstes zieht uns das Theater in seinem Bann. Hier ist Platz für über 3000 Gäste und ich freue mich über die Baukünste. Christina geht auf die Empore, ziemlich weit nach oben und wir testen die Akustik: Ich stehe unten auf der Bühne und flüstere etwas und Christina versteht alles auf der Empore. Genial und das ohne Mikrofon. Was für Baumeister! Johannes kommt zu mir auf die Bühne. Wir singen Texte von WIZO und freuen uns wie kleine Kinder, denn zu unserer Überraschung sind wir fast alleine.

Das Gelände ist groß und wir setzen unsere Erkundungstour fort: Wir laufen und klettern übers Mauerwerk. Absperrungen oder Sicherungen gibt es nicht. Ist das genial! In jeden Winkel kann ich meine Nase hineinstecken. Wir sind begeistert.

Nach über zwei Stunden Erkundungstour durch Dougga wird es Zeit für eine Pause.

Im sehr schön angelegten Restaurant Mercure kehren wir ein, trinken Tee und essen Crêpes. Nach der Stärkung schlendern wir zurück zum Eingang. Unser Taxifahrer erwartet uns schon. Was für ein beeindruckender Tag, Dougga oder eben auch Thugga. Für uns lohnt sich sicher auch noch ein zweiter Besuch, denn wir haben bestimmt nicht alles gesehen.

 

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