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Fernweh, Abseits der Piste, Motorrad

Motorradurlaub-2013-Donau-Delta-Rumänien

Motorradurlaub 2013 das Donau Delta in Rumänien

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Wie bereits erwähnt kommen wir am Montag Abend erst relativ spät am Rand des Donau Delta an. Der Besitzer des griechischen Restaurants in dem wir einer Unterkunft fragen, vermittelt uns einen Campingplatz. Wir sollen ins 3km entfernte Greci fahren. In dem kleinen Ort würden wir den Campingplatzbesitzer am Denkmal treffen. Gespannt begeben wir uns dorthin und  warten an besagtem Denkmal. Ob uns wirklich jemand abholen wird? Tatsächlich! Da kommt ein dunkler Sharan. Der Fahrer begrüßt uns freundlich und bedeutet uns, dass wir ihm folgen sollen. Schnell entfernen wir uns von der Hauptstraße und folgen dem Sharan auf immer dunkler werdenden Seitengassen und schließlich unbefestigten Wegen…  Ob das die richtige Entscheidung war, jemand völlig Fremden zu folgen?… Kopfkino! Aber unsere Bedenken sollen sich als völlig unbegründet herausstellen.

Am Ziel angekommen, stellen sich Piere und Lucia vor. Beide sprechen super französisch. Trotz der Dunkelheit ist zu erkennen, mit wie viel Mühe die beiden hier ihren Traum vom eigenen Campingplatz erfüllen wollen. Wir bekommen einen selbstgebrannten Begrüßungsschnaps und als wir erwähnen, dass wir noch nicht zu Abend gegessen haben, tischen Pierre und Lucia zu dieser späten Stunde noch alles auf, was die kleine Campingplatzküche und der Garten zu bieten haben. Dazu gibt es leckeren Wein, natürlich auch aus der eigenen Produktion… Es wird eine kurze Nacht.

Am nächsten Morgen serviert Lucia uns ein ebenso üppiges Frühstück! Wir können diese Gastfreundschaft kaum glauben.

Gestärkt geht es gegen Mittag ins Donau Delta: Richtung Sulina. Die abgelegene Stadt im Donau Delta, die als Schlupfwinkel für Schwarzmeerpiraten diente und die Wüstendünen von Letea, das sollten unsere Ziele für heute sein. Doch wir sind zu spät losgefahren. Beide Ziele sind zu weit. Bei Crisan drehen wir um und fahren zurück. Zwischendurch genießen wir die Ruhe, die stillgelegte Fabriken und  Wehranlagen. Es ist wie in einer verwunschenen Welt. Vor allem die Fährüberfahrten sind für uns ein kleines Abenteuer.

Am Abend treffen wir Pierre wieder am Denkmal in Greci. Zum Abschluss sind wir an unserem letzten Abend in Rumänien bei Pierre und Lucia zu Hause eingeladen. Es gibt rumänische Spezialitäten. Was für ein großartiger Abschluss und was für ein tolles Land. :-)

 

 

 

 

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