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Motorradurlaub 2013, auf dem Weg ins Donau Delta Rumänien

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Am Sonntag , den 8.9 verabschieden wir uns von Karl und Sepp.  Unser nächstes Motorradziel ist Bran: Wenn wir schon in Transilvanien sind, wollen wir natürlich auch das Schloss „Dracula“ sehen. Eine wirkliche Vorstellung von den Massen an Touristen, die uns dort erwarten werden, haben wir jedoch nicht.  Als wir dort ankommen ist alles voll und es gibt nicht einmal mehr Platz für Motorräder. Also beschließen wir, dass uns ein schöner Schnappschuss von dem Schloß völlig ausreicht und fahren weiter.

Es geht in Richtung Sacele über Intorsura Buzaului bis nach Lunca Jaristei. Die Strecke zwischen Intorsura Buzaului und Lunca Jaristei führt an einem Stausee entlang und ist besonders schön. Es ist bereits später Nachmittag, der See und die Berge sind durch die untergehende Sonne in tiefes rot getränkt. Einfach schön! Und wir haben keine gescheite Kamera mehr, um dieses Naturschauspiel zu photographieren, traurig. :-(

Im kleinen Örtchen Lunca Jaristei kommen wir im Orizont Touristic unter. Der Besitzer ist sehr nett und spricht sogar ein bisschen Englisch. Das Besondere an dieser Unterkunft ist der Stellplatz unserer Motorräder. Nach der Erfahrung in Tschechien, haben wir natürlich nach einer sicheren Unterkunft gefragt und so kommen unsere Motorräder im Haus, besser gesagt im Clubraub unter. Nur schnell die Tischtennisplatte an die Seite geräumt und unsere Bikes stehen sicher.

Am nächsten Morgen stellt sich unsere sichere Unterkunft für die Bikes allerdings als nicht so praktisch heraus. Es ist niemand  im Haus, die Tür zum Clubraum ist abgeschlossen und wir kommen nicht an unsere Motorräder ran. Das war wohl nix mit früh loskommen… Neun Uhr hatten wir für das Frühstück ausgemacht, aber natürlich wollten wir  vorher unsere Motorräder startklar machen… Eine spannende Situation. Das hatten wir noch nie. Um neun Uhr kommt jemand und schließt die Räume auf. Und was ist mit Frühstück? Das gibt es nicht, aber immerhin es gibt endlich Kaffee!

Verspätet machen wir uns auf zu unserem nächsten Ziel für heute: Die Schlammvulkane: „Vulcanii Naroiosi“. Diese hatten wir im Internet entdeckt und wollten diese bizarre Landschaft unbedingt sehen. Mitten in einer grünen Hügellandschaft tut sich plötzlich  eine Mondlandschaft auf und viele kleine Vulkane befördern die ganze Zeit Schlamm an die Oberfläche. Mit den uns gebliebenen Kameras machen wir jede Menge Fotos. Der Abstecher hat sich gelohnt.

Weiter geht es auf unbefestigten Wegen Richtung Balaceanu: Hügel hoch und runter, loses Geröll… Das macht Spaß! Bei Surdila-Gaiseanca fahren wir wieder auf die Hauptstraße Richtung Braila, wo wir mit einer Fähre die Donau überqueren. Was für ein Strom! Ich habe die Quelle vor Augen und jetzt haben wir fast das Donau Delta erreicht. Wir schauen auf die vorbeifahrenden Schiffe und sind beeindruckt von der Ruhe, die die Donau hier trotz dem Trubel, der Industrie und den vielen LKWs ausstrahlt.

Wir fahren weiter Richtung Macin, Tulcea ist für heute zu weit und wir brauchen noch eine Unterkunft. Doch den einzigen ausgezeichneten Campingplatz, gibt es nicht. Im Restaurant nebenan fragt Wolf nach, denn das Schild vom Campingplatz haben sie schon angebracht. :-) Dadurch werden wir Pierre und Lucia kennenlernen. Großartig! Doch davon beim nächsten Mal mehr…

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