Einspurig unterwegs…

Fernweh, Abseits der Piste, Motorrad

Erster-Motorradurlaub-2013-Einspurig
Erster-Motorradurlaub-2013-Einspurig

Erster Motorradurlaub 2013, Anfahrt Nörvenich

| Keine Kommentare

Endlich ist es da, das Wochenende mit dem Beginn unserer ersten längeren Motorradtour in 2013. Die Tour soll eine Woche dauern, mit der Anfahrt bei Wunderlich beginnen und mit dem Tesch-Treffen in Belgien enden. In der Woche dazwischen wollen Marion, Johannes, Wolf und ich die Eifel und / oder die Ardennen unsicher machen.

Pünktlich am Freitag Abend um 21.30 Uhr fangen Christina und ich an unsere Klamotten zu packen. Wir holen unser Zelt und Camping-Equipment hervor und freuen uns darauf wieder einspurig unterwegs zu sein.

Am Samstag Morgen gegen 11.00 Uhr geht es dann los. Das Thermometer zeigt 8°C und Dauerregen. Das ist  Schade, denn am Vortag waren es noch sonnige 25°C. Aber unsere Gruppe lässt uns nicht entmutigen. Laut Wetterbericht ist die Regenwahrscheinlichkeit am Rhein um 20% niedriger und so fahren wir weiter, immer in dem Glauben, dass wir der Sonne entgegen fahren. Unser Ziel für heute Sinzig: „Anfahrt Wunderlich“. Dort wollen wir uns mit Torsten und Martina treffen und das erste Mal in diesem Jahr unser Zelt aufschlagen.

Bei dem Dauerregen gehen wir erst einmal auf die Bahn. Bei Kilometer 50 machen wir den ersten Tankstop auf dieser Tour. Es hört einfach nicht auf zu regnen. Da erscheint die Autobahntanke als Naherholungsgebiet.

Nach ca. 200 km nur Autobahn machen wir dann die erste Pause. Das Wetter wird einfach nicht besser, nur noch 5°C und Dauerregen. Unglaublicherweise kehren wir  tatsächlich bei Burger King ein, um uns aufzuwärmen. Smartphones raus und erst einmal Wetterbericht checken. Regenwahrscheinlichkeit 90%. Wir sind ein wenig entmutigt was das Zelten betrifft. Ich rufe bei Torsten und Martina an, und erkläre ihrem Anrufbeantworter, dass wir heute Abend nicht unbedingt zelten möchten sondern stattdessen bei den beiden übernachten würden. Die „Anfahrt Wunderlicht“ könnte doch eine Ausfahrt für Sonntag sein?

Bei Bingen fahren wir dann auf die Landstraße. Schließlich wollen wir nicht die ganze Strecke Autobahn fahren. Doch bei diesem Wetter kann uns nicht einmal die Loreley entzücken, also kehren wir kurze Zeit später zurück auf die Autobahn und fahren Richtung Nörvenich.

Kurz vor unserem Ziel reißt der Himmel auf und das Thermometer zeigt 10°C an. Froh und durchgefroren treffen wir bei Torsten und Martina ein.

Martina hat toll gekocht und es wurde ein feucht fröhlicher Abend unterm Wohnzimmerhimmel.

Schreib einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


"