Einspurig unterwegs…

Fernweh, Abseits der Piste, Motorrad

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Eine Motorradtour über die Eifel, den Hunsrück, die Vogesen, bis zur Moselquelle

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Donnerstagmorgen geht es zunächst mit Christinas BMW F650 GS zur Dekra. Ohne Mängel fahren wir zusammen zum Cascal Gemeinsames Mittagessen, bevor ich mich alleine mit meiner BMW R1150 GS auf den Weg mache. Vier Tage frei und die Sonne lacht. Ich will einfach nur fahren ohne groß anzuhalten. Also fahre ich erst einmal in Richtung Schwarzwald, dann über den Rhein nach Frankreich und lande nach 568km und nur 3 Fotostops pünktlich zum Abendbrot bei Torsten und Martina. Es ist immer wieder schön willkommen zu sein bei Freunden und die Zeit gemeinsam zu verbringen.
Freitag haben Martina und Torsten frei, so können wir unsere erste gemeinsame Motorradtour in diesem Jahr bereits im März starten. Toll! Unser erster Zwischenstopp ist beim Nitschke Verlag in Euskirchen. Als Abonnent der Zeitschriften „Tourenfahrer“ und „Motorrad Abenteuer“, bin ich gespannt auf das Verlagshaus. Ich stelle mir vor, dass dort viele der tollen Bilder und Ausschnitte aus den Zeitungberichten ausgestellt sind und bin dann doch einigermaßen über das eher nüchterne Sekretariat überrascht. Ich kaufe mir ein T-Shirt von meiner Lieblingszeitung „Motorrad Abenteuer“ und hoffe, dass ich beim nächsten Mal Manni antreffe, wenn ich wieder in der Nähe bin.
Wir fahren weiter über kleine Straßen durch die Eifel in Richtung Mosel. Oberhalb von Cochelm machen wir eine Kaffeepause und genießen den Ausblick auf Cochelm und die Mosel.
Anschließend setzten wir uns auf unsere Bikes und fahren über den Hunsrück in Richtung St. Goar, um uns dort mit Harald zu treffen.
Als Treffpunkt haben wir ein „sichtbares“ Café an der Loreley vereinbart. Torsten Martina und ich sitzen in einem Café und warten auf Harald. Nach einer Weile rufe ich Harald an, um zu fragen, wo er bleibt. Er sagt, er sei schon da und habe seinen ersten Kaffee schon ausgetrunken. Wie kann das sein?
Oh, ein altes Problem, Flüsse trennen Welten und der Rhein ist breit. Harald sitzt im Café auf der anderen Seite des Rheins… :-)
Also ab auf die Fähre und kurze Zeit später sitzen wir zusammen beim Kaffee und haben einen schönen Blick auf die Loreley.
So sitzen wir zusammen, Torsten, Martina, Harald und ich, die Zeit vergeht. Torsten und Martina müssen zurück nach Hause, die Arbeit ruft. Schade! Ich freue mich auf unser nächstes Treffen.
Ins Ländle sind es noch ein paar Kilometer. Da nehme ich die Einladung von Harald gerne an bei ihm zu übernachten. Das sind nur  noch 100km zu fahren und von Christinas Arbeitsplatz sind es auch nur 240km. Wir treffen uns also heute Abend bei Harald. :-)
Harald und ich verabschieden uns von Torsten und Martina und machen uns auf den Weg nach Bad Homburg. Am späten Freitagabend sitzen wir dann alle zusammen bei Franceska und Harald. Leckeres Essen, ein leckeres Glas Wein, schöne Momente, die Zeit vergeht wie im Flug. Nur kurz ein bisschen schlafen und schon sitzen wir beim Frühstück zusammen. Danke für das Willkommen. Noch ein paar Fotos und Harald, Christina und ich machen uns auf den Weg zur Moselquelle.
Wir fahren erst auf die Bahn. Wir wollen schnellst möglich Frankfurt hinter uns lassen. Wir kommen gut voran. Unsere erste Pause machen wir dann in Frankreich. Leckerer Flamkuchen und Erdbeerkuchen versüßen diesen Boxenstop. Bevor wir unser Ziel für heute auf La Bresse festlegen. Im Les Chatelminés  kommen wir unter. Die vorige kurze Nacht und die Motorradtour von heute lassen nur noch ein leckeres Essen zu, bevor es zur Nachtruhe geht.
Am nächsten Morgen packen wir früh die Motorräder und treffen uns um acht zum Frühstück.
Danach machen wir uns auf den Weg zur Moselquelle. 30km und kaum 30 Minuten später sind wir an der Quelle. Hier am Col de Bussang, an der angelegten Ursprungsquelle der Mosel, bevor die Mosel 544km weiter in den Rhein mündet.
Die Motorräder stellen wir in Position für Fotos und Harald füllt seine Bialetti von mit Wasser aus der Moselquelle und kocht uns einen „Moselquellkaffee“.
Hier trennen sich unsere Wege für heute. Harald muss los. Der 18 Lochplatz wartet und wir kehren nochmal im Café „Les Deux Clefs“ ein. Wir sitzen draußen, genießen noch einmal die französische Gastfreundschaft und den Frühling, bevor wir uns auf den Heimweg machen. Unsere Route führt durch die Vogesen und den Schwarzwald, zwischendurch eine Kaffeepause am frühen Abend sind wir Zuhause. Eine schöne Motorradtour mit tollen Momenten liegt hinter uns.

2 Kommentare

  1. Hey ihr,
    hört sich nach einer interessanten Tour an!
    Gruß
    Christian

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